Freitag, 14. April 2017

057/2017) Fürchte die Nacht

Titel: Fürchte die Nacht
Autorin: Claudia Puhlfürst
Seitenanzahl: 364 Seiten
ISBN: 978-3-649-67127-5
Verlag: Coppenrath -> Link
Preis: 14,95 €
Alter: Ab 14 Jahren
Art: Thriller
ET: 16.02.2017

Copyright des Covers: Coppenrath Verlag!!!

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Meine Meinung zum Jugendthriller:
Fürchte die Nacht

Aufmerksamkeit:
Schon einmal durfte ich ein Buch von der Autorin lesen und war recht angetan von der Geschichte, als nun wieder eine Geschichte aus ihrer Hand erschienen ist, war klar, das Buch möchte ich unbedingt lesen.

Inhalt in meinen Worten:
In einem Schullandheim kommt es zu einem tragischen Todesfall, schnell ist klar, es gibt einen Mörder, doch wer ist der Mörder.
Als dann zu Hause wieder mysteriöse Todesfälle und Handlungen passieren, geht die Angst um, doch was ist wirklich los?
Wer ist der Mörder und warum spielt hier eine Geschichte die vor fast sechs Jahren geschah eine große Rolle?
Das muss euch das Buch beantworten.

Wie ich das Buch empfand:

Ein Buch, das mich überraschte, gerade in der Wendung wie die Geschichte endet. Dennoch hat mir gerade das Ende nicht gefallen, und es wirkte, als würde die Autorin bewusst irgendwas dazu setzen um das Ende schneller heran zu führen, denn die Spur die ursprünglich eingeschlagen worden ist, kam mir zu kurz.
Dennoch fühlte ich mich bis auf die kurze Durststrecke am Anfang sehr gut unterhalten.

Schreibstil:
Hier kommen immer wieder Gedankensprünge in das Geschehen, und ich musste mich immer wieder erst einmal zurecht finden, mit welchem Charakter ich jetzt innerlich mitgehen darf. Das fand ich etwas schade, und kenne es etwas anders von der Autorin. Andererseits hob damit die Spannung auch etwas an.

Charaktere:
Anne und Lena sind für mich zwei starke Mädchen in dieser Geschichte, die auch wirklich gut herausgeformt sind, auch wenn manche Handlung nicht ganz überzeugend wirkt, so ist sind es dennoch tolle Mädchen, dagegen ist für mich aber der Rest der Charaktere leicht unscheinbar gewesen.

Spannung:
Das Buch hat etwas gebraucht, bis wirklich die Spannung da war, die ich von der Autorin gewöhnt bin. Erst in der zweiten Hälfte, wurde das Buch richtig spannend, dafür war das Ende aber genau das, was ich nicht erwartete. Und irgendwie nahm das Buch damit auch kein schönes Ende.

Glaubwürdigkeit:
Bis zum letzten Drittel fand ich das Buch sehr realitätsnah, doch gerade am Ende wurde mir das dann doch etwas zu verrückt. Leider wirkte gerade das Ende einfach nicht realistisch für mich. Natürlich gibt es diverse Umstände, das ein Mensch sich verändert, ohne das es wirklich auffällt. Dennoch gerade hier finde ich es unrealistisch. Gerade die beste Freundin hätte eher wissen müssen was los ist, und ich kann mir kaum vorstellen, dass die beste Freundin nicht blickt was abgegangen ist.

Thema:
Es geht darum, was ein Mensch der ein echt heftiges Trauma erleben musste (Verlust der Mutter und die Umstände wie dieses von statten ging), durchleben muss, und wie er sich entwickelt oder aber auch nicht. Es geht primär darum, einen Fall, der alles andere als leicht zu verstehen ist, aufzudecken und das alte Wunden, die einmal geschlossen worden waren, nicht immer ratsam sind, an die Öffentlichkeit zu bringen und lieber die Grenze zu halten.  Auch fand ich das Thema Hypnose und wie toll diese doch zum Einsatz kommen kann, etwas stark an der Grenze. Denn dadurch wird ein Bild von Hypnose vermittelt, das nicht unbedingt genau so ablaufen würde, natürlich könnte, aber nicht für jeden Menschen ist eine Hypnose ratsam und dann bitte wirklich nur bei einem richtig gut geschulten Psychologen, der weiß, wie er mit seinen Patienten und auch mit den schweren vergangenen Kummern umzugehen hat.
Das wiederum finde ich in diesem Buch gut, das die Psychologie an sich nicht schlecht davon kommt, sondern klar gestellt wird, dass manchmal gerade auch Therapie der richtige Weg sein kann, um vergangenes aufzuarbeiten.

Empfehlung:
Wer Spannung und auch eine Wendung mag, die nicht vorhersehbar ist, sollte sich dieses Buch näher ansehen, sollte aber zugleich beachten, das manche Schicksale anders zu werten sind, als das man es vielleicht im Buch entdeckt. Es ist eben ein Jugendthriller.

Bewertung:
An sich ist das Buch eine sehr schöne und doch brutale Geschichte. Dennoch blieb für mich das ein oder andere auf der Strecke liegen, weswegen ich diesem Buch nur vier Sterne geben möchte.

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Hi
Danke das du mir ein paar Gedanken da gelassen hast.
Bei nächster Gelegenheit komme ich dich auch besuchen und werde dir auch einen Kommentar hinterlassen. Fragen beantworte ich dir dann dort auch sehr gerne 😃.
Einen ganz lieben Gruß
Nicole