Freitag, 21. April 2017

Interview mit Jürgen Seidel

Hallo meine Lieben,

auch wenn es heute leider etwas verspätet online kommt, so kommt hier wieder ein Interview für euch :).
Dieses mal könnt ihr das Buch, einmal vorsichtig gelesen, als Hardcover gewinnen. Welches Buch? Na das Buch mit dem Mädchen mit dem Löwenherz.

Wie immer findet ihr die Bedingungen um wirklich teilnehmen zu können hier -> Link
Und zu der Gewinnspielfrage: 

Wer ist für euch Martin Luther?
Hinterlasst mir einen lieben Kommentar, am besten indem ich eine Kontaktmöglichkeit zu euch habe, und beantwortet meine Frage. 
Kleiner Tipp, wer kein Hallo sagen mag, hat leider nicht ganz so gute Karten, alle die Hallo und so sagen können, erhalten ein zweites Los 
(Ihr kommt ja nun auch nicht in einen Raum zu Freunden oder in das Klassenzimmer ohne das ihr Hallo sagt :). )

Besonderheit:
Leider kann ich das Buch nur innerhalb von Deutschland verschicken, es sei denn, ihr übernehmt das Porto zu euch :).
Wenn ihr das Buch gewinnen möchtet, aber nicht wisst, was ihr vom Buch halten sollt, dann könnte euch meine Rezension evtl helfen -> Link
Achja und ich werde es als Buchsendung an euch verschicken :)

Von Wann bis Wann:
Das Gewinnspiel startet am 21.04.2017  bis zum 27.07.2017
Der Gewinner wird am Freitag den 28.04.2017 bekannt gegeben.










Nicole: Hallo Jürgen, danke das du dir Zeit für mich und die Leser nimmst, meine Frage zu erst an dich, war es für dich schwer, in die Zeit von Luther zu reisen? Und in welcher Zeit würdest du selbst gerne einmal leben?
Jürgen: Ehrlich gesagt, in keiner früheren als heute. Ich weiß einfach zu genau, wie schwer das Leben früher war, egal, ob zu Luthers Zeit oder vor hundert Jahren.

Nicole: Wie bist du auf die Idee mit den Briefen an Luther gekommen? Die Idee ist ja gewagt, aber auch schön.
Jürgen: Luther war ein sehr kluger Mann, den „nachzuerfinden" ich mich nicht getraut hätte. Also habe ich die Perspektive eines Mädchens gewählt, durch deren Blick der Leser ihn ein bisschen einfacher sieht und kennen lernt.

Nicole: Was möchtest du am liebsten selbst in deiner Geschichte erleben?
Jürgen: Wenn, dann die Reise mit den Blaukitteln. Aber es wäre echt anstrengend, fürchte ich.

Nicole: In diesem Buch (Das Mädchen mit dem Löwenherz), geht es nicht nur um Luther, das ist ja eher am Rande der Fall, doch es kommen Hexenverfolgung und auch andere Themen zum Zug, wie bist du auf diese Gedanken und Ideen gekommen?
Jürgen: Die Menschen damals haben fest an Hexen und Teufel geglaubt, und Anna hätte in Wirklichkeit noch viel mehr Angst davor gehabt, ihre Fähigkeit vom Teufel und nicht von Gott erhalten zu haben, als ich es im Buch beschreibe.

Nicole: Was bedeutet Martin Luther für dich?
Jürgen: Mit ihm beginnt die Neuzeit, obwohl er selbst noch ein Mensch des Mittelalters war. Er legte die Grundlagen für die Aufklärung, obgleich er die Aufklärung, hätte er in die Zukunft schauen können, bestimmt skeptisch bis ablehnend beurteilt hätte.

Nicole: Du erwähnst oft die Madonna mit Schutzmantel, für nicht katholische Menschen ist das eine befremdliche Sache, wie aber stehst du dazu?
Jürgen: Der Glaube an Heilige und himmlische Helfer war damals sehr stark verbreitet; ohne die Schutzmantelmadonna hätte Anna sich vieles nicht erklären können und sich oft sehr, sehr hilflos gefühlt.

Nicole: Wie lange hast du denn an diesem Buch geschrieben?
Jürgen: Etwa ein Jahr.

Nicole: Wie hast du dich auf dieses Buch selbst vorbereitet?
Jürgen: Viele Sachbücher gelesen und immer wieder geprüft, dass möglichst wenige historische Fehler in den Roman gelangen.

Nicole: Welcher Protagonist ist für dich der schwerste im Buch gewesen?
Jürgen: Vielleicht Zangle, weil er schon viel zu sehr so ein moderner Wistleblower zu sein scheint.

Nicole: Was wünscht du dir selbst für unsere Zeit, braucht es noch einmal eine Reformation, oder wie siehst du das?
Jürgen: Keine religiöse Reformation, aber eine politische und ökonomische, die den immensen Reichtum auf der Welt gerechter verteilt. Leider kann ich mir keinen neuen „Luther“ vorstellen, der das zuwege bringt. Das Problem muss von vielen gelöst werden, demokratisch.

Nicole: Ich danke dir, dass du dir die Zeit für mich und meine Leser genommen hast, und ich hoffe, ich und wir können noch ganz viel von dir lesen und entdecken.

Kommentare:

  1. Hallo liebe Nicole! :)
    Das ist ein tolles Interview und macht Lust auf das Buch!
    Martin Luther ist für mich in vielerlei Hinsicht ein Vorbild, da er sich gegen die Mächtigen seiner Zeit gestellt hat und der breiten Bevölkerung einen ganz neuen Zugang zu Gott gegeben hat, nämlich ganz persönlich und ohne die Kirche!
    Liebe Grüße!
    Samira
    Samm2411 (lovelybooks)

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    1. Herzlichen Glückwunsch liebe Samira!
      Die losfee hat dich für dich entschieden. Nachdem ich aber mit Grippe flach liege musst du etwas Geduld haben.
      Sei lieb gegrüßt
      Nicole

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  2. Hallo Nicole,
    Martin Luther ist für mich der Vater der evangelischen Kirche. Indem er die Bibel in die deutsche Sprache übersetzt hat, hat er sie für die einfache Bevölkerung verständlich und lesbar gemacht.
    Ganz liebe Grüße
    Heike

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  3. Hallo Nicole,
    Martin Luther ist für mich der Vater der evangelischen Kirche. Durch seine Bibelübersetzung ins Deutsche hat er sie für die einfache Bevölkerung erst lesbar und verständlich gemacht.
    Ganz liebe Grüße
    Heike

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Hi
Danke das du mir ein paar Gedanken da gelassen hast. Sie werden jedoch erst noch freigeschaltet.
Bei nächster Gelegenheit komme ich dich auch besuchen und werde dir auch einen Kommentar hinterlassen. Fragen beantworte ich dir dann dort auch sehr gerne 😃.
Einen ganz lieben Gruß
Nicole